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7 Tipps für einen erfolgreichen ersten Arbeitstag

Posted by admin on in Bewerbungs-Blog |

7 Tipps für einen erfolgreichen ersten Arbeitstag

 

Die Bewerbung war erfolgreich, das Vorstellungsgespräch ist gut gelaufen und der Arbeitsvertrag ist in der Tasche. Nun steht gleich die nächste Hürde an, die es erfolgreich zu meistern gilt: der erste Arbeitstag im neuen Job. Dieser Tag ruft bei vielen gemischte Gefühle hervor.

Auf der einen Seite ist die Freude groß, dass es mit dem Job geklappt hat und nun losgeht. Auf der anderen Seite steigt die Nervosität. Schließlich ist der Arbeitnehmer nun der oder die Neue in der Abteilung.

Klar, dass der Neuling einen guten Eindruck machen, möglichst schnell mit den Kollegen warmwerden und vor allem niemandem gleich auf die Füße treten möchte. Doch wie sollte sich der Arbeitnehmer am besten verhalten?

 

Hier sind 7 Tipps für einen erfolgreichen ersten Arbeitstag!:

 

Tipp 1: Ein ordentliches Outfit wählen.

Für den ersten Eindruck spielt das Auftreten eine große Rolle. Die Kollegen können schließlich nicht wissen, was der Neue fachlich kann, wie er arbeitet und wie er menschlich drauf ist. Stattdessen können sie zunächst einmal nur über die Optik gehen.

Steht ihnen ein Kollege in schmuddeliger Kleidung und schmutzigen Schuhen gegenüber, der insgesamt recht ungepflegt aussieht, macht dies keinen guten Eindruck. Aber auch ein Kollege im edlen Luxusoutfit und mit aufwändigem Styling, der so aussieht, als wäre er auf dem Weg zu einer Abendveranstaltung, wird vermutlich nicht allzu gut ankommen.

Wichtig ist also, Outfit und Styling mit Bedacht auszuwählen. Gibt es keine vorgegebene Kleiderordnung, empfiehlt sich ein branchenübliches Auftreten. In den meisten Fällen wird der Arbeitnehmer bei seinem Vorstellungsgespräch ein paar Mitarbeiter gesehen haben.

An deren Outfits kann er sich orientieren. Wichtig ist aber auch, dass sich der Arbeitnehmer in seinem Dress wohlfühlt. Andernfalls könnte er verkleidet und nicht authentisch wirken. Dadurch macht er sich den Einstieg nur unnötig schwer.

 

Tipp 2: Unbedingt pünktlich erscheinen.

Generell ist es nicht gerne gesehen, wenn ein Kollege stets auf den letzten Drücker erscheint oder sich sogar häufiger verspätet. Am ersten Arbeitstag ist Unpünktlichkeit aber ein absolutes Tabu.

Der Arbeitnehmer sollte sich deshalb lieber einen zweiten Wecker stellen und früh genug aufstehen, um sich in Ruhe fertigmachen zu können. Zudem sollte er im Vorfeld prüfen, wie lange er für seinen Arbeitsweg braucht und dann besser ein paar Minuten früher aufbrechen.

Dadurch schafft er es auch dann noch pünktlich in die Arbeit, wenn er in dichten Verkehr gerät. Taucht der Neue schon an seinem ersten Arbeitstag mit Verspätung auf, könnten die Kollegen befürchten, dass er nicht sehr zuverlässig ist und die ganze Sache etwas zu locker angeht.

 

Tipp 3: Die Kollegen freundlich begrüßen.

Meistens wird der neue Mitarbeiter von einem direkten Vorgesetzten oder einem mit dieser Aufgabe betrauten Kollegen herumgeführt. Bei diesem Rundgang werden ihm sein Arbeitsplatz, das Lager, die Pausenräume und andere wichtige Stationen gezeigt. Außerdem werden ihm die Kollegen vorgestellt.

Wichtig hierbei ist, dass der Arbeitnehmer seine neuen Kollegen freundlich begrüßt. Selbst wenn der Vorgesetzte oder Kollege seinen Namen bereits genannt hat, sollte der Arbeitnehmer sich selbst auch noch einmal mit seinem Namen vorstellen, wenn er dem jeweiligen Mitarbeiter „Hallo“ sagt und ihm die Hand schüttelt. Eine solche Begrüßung wirkt einfach netter.  

 

Tipp 4: Eine kurze Vorstellung vorbereiten.

In einigen Unternehmen ist es üblich, dass die Mitarbeiter kurz zusammengerufen werden. Der Vorgesetzte informiert die Mitarbeiter dann über den Neuzugang und anschließend hat der neue Mitarbeiter die Möglichkeit, sich kurz vorzustellen. Um für diese Situation gewappnet zu sein, sollte sich der Arbeitnehmer ein paar Sätze zurechtlegen.

So kann er ein wenig über sich selbst erzählen, also unter anderem wie er heißt, wie alt er ist und ob er Familie hat. Außerdem kann er schildern, was er bislang beruflich gemacht hat.

Am Ende sollte er nicht vergessen, zu erwähnen, dass er sich auf die künftige Zusammenarbeit freut. Vielleicht wird der Arbeitnehmer diese Präsentation gar nicht brauchen. Aber falls doch, wird er sich sicherer fühlen, wenn er nicht komplett aus dem Stehgreif eine kurze Ansprache halten muss.

Viele Kollegen wissen es zu schätzen, wenn der Neue seinen Einstand gibt. In diesem Zuge kann er beispielsweise ein paar Getränke, belegte Brötchen oder einen Kuchen spendieren. Der erste Arbeitstag ist für den Einstand aber nicht der optimale Zeitpunkt.

Schließlich muss der Arbeitnehmer erst einmal im Unternehmen ankommen und seinen Job überhaupt antreten. Zudem wirkt es irgendwie seltsam, wenn der Arbeitnehmer noch gar nicht angefangen hat, aber seinen bis dahin unbekannten Kollegen gleich schon etwas mitbringt. Besser ist deshalb, den Einstand um zwei, drei Tage nach hinten zu verschieben.

 

Tipp 5: Lieber einmal zu viel fragen.

Vor allem an den ersten Arbeitstagen prasseln viele Eindrücke und Informationen auf den Arbeitnehmer ein. Da er sich eingewöhnen, einarbeiten und gleichzeitig die ganzen Infos merken muss, spricht überhaupt nichts dagegen, wenn er sich wichtige Dinge notiert. Ist ihm etwas unklar, sollte er nachfragen.

Es macht keinen Sinn, wenn der Arbeitnehmer aus falscher Scham alleine vor sich hinwerkelt und dadurch möglicherweise Fehler macht, die vermeidbar gewesen wären und jetzt nur unnötige Mehrarbeit verursachen. Er muss sich auch nicht schämen, eine Frage ein zweites Mal zu stellen.

Jeder Kollege hatte irgendwann seine ersten Arbeitstage und kennt deshalb die Situation. Allerdings muss der Arbeitnehmer schon zuhören, wenn ihm etwas erklärt wird. Grenzenlos ist die Geduld seiner Kollegen nämlich nicht.

 

Tipp 6: Die Pause für ein Kennenlernen nutzen.

Die Pause ist eine gute Gelegenheit, um mit den neuen Kollegen ins Gespräch zu kommen. Deshalb kann der Arbeitnehmer ruhig auf seine Kollegen zugehen und sie fragen, ob er sich ihnen anschließen kann.

Oft entwickelt sich ein lockerer Plausch, der dabei hilft, das Eis zu brechen und Anschluss zu finden. Kapselt sich der Arbeitnehmer hingegen gab, kommt das bei den Kollegen so an, als wäre der Neue ein Eigenbrödler, der nur seinen Job macht und ansonsten nichts mit ihnen zu tun haben will.

Wichtig ist aber auch, dass der Arbeitnehmer nicht von sich aus entscheidet, wann er seine Pause macht. Stattdessen sollte er abwarten, bis die übrigen Kollegen in Pause gehen oder bis er in die Pause geschickt wird. Es macht einen sehr schlechten Eindruck, wenn der Arbeitnehmer, kaum dass er mit der Arbeit angefangen hat, gleich wieder eigenmächtig einen Stopp einlegt.

 

Tipp 7: Fingerspitzengefühl beim Feierabend zeigen.

Irgendwann geht auch der erste Arbeitstag zu Ende. Denkbar schlecht wäre es aber, wenn der Arbeitnehmer pünktlich auf die Minute alles stehen und liegen lässt und sich auf den Heimweg macht.

Stattdessen sollte er sich an seinen Kollegen orientieren. Erst wenn sie aufbrechen, kann auch der Arbeitnehmer seinen Arbeitstag beenden. Haben die Kollegen unterschiedliche Arbeitszeiten, kann er aber natürlich nachfragen, wenn ihn niemand ablöst oder darauf hinweist, dass er für heute Schluss machen kann.

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