8 Tipps für den Bewerbungsmarathon, Teil 1

8 Tipps für den Bewerbungsmarathon, Teil 1

Egal ob Schüler, frisch ausgelernter Azubi oder Erwachsener mit vielen Jahren Berufserfahrung: Die Jobsuche kann zu einer harten Prüfung werden. Die ständige Suche nach neuen Stellenanzeigen, das fortwährende Schreiben von Bewerbungen und das ewige Warten auf Rückmeldungen von Unternehmen kosten Zeit, Nerven und Kraft.

8 Tipps für den Bewerbungsmarathon

Und je länger der Bewerbungsmarathon dauert, desto schwerer wird es, die Motivation nicht zu verlieren und am Ball zu bleiben.

Zu allem Überfluss kommen dann auch noch die Fragen aus dem Umfeld dazu, wie es mit den Bewerbungen läuft, warum es immer noch nicht mit einem Ausbildungs– oder Arbeitsplatz geklappt hat und was der Bewerber eigentlich den ganzen Tag lang macht.

Auch der eine oder andere gutgemeinte, aber teils nervige Ratschlag bleibt natürlich nicht aus. Familie und Freunde meinen es sicher nicht böse, aber sie stecken eben auch nicht in der Situation. Andererseits hilft alles Jammern nichts. So gut wie jeder muss in seinem Leben mindestens eine Jobsuche meistern.

Und damit der Bewerber diese Phase gut übersteht, geben wir in einem zweiteiligen Beitrag acht Tipps für den Bewerbungsmarathon:

  1. Tipp: Prioritäten setzen

Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für die Jobsuche. So manchem Bewerber fällt es alles andere als leicht, sich dazu aufzuraffen, die aktuellen Stellenanzeigen zu durchforsten und die Bewerbungen in Angriff zu nehmen.

Zumal viele andere Dinge für eine willkommene Abwechslung sorgen. Die Wohnung aufräumen, dem besten Freund beim Umzug helfen, das Auto waschen, einen längst überfälligen Zahnarztbesuch nachholen oder den Computer auf Vordermann bringen, zum Beispiel.

Doch die Jobsuche erledigt sich nicht von alleine und die Arbeitsstelle kommt nicht zum Bewerber. Gerade in der Anfangsphase des Bewerbungsmarathons ist es deshalb wichtig, die Prioritäten richtig zu setzen. Die Jobsuche sollte jetzt an erster Stelle stehen. Gut ist, wenn der Bewerber für jeden Tag eine genaue Zeit festlegt, in der er sich ausschließlich um die Bewerbungen kümmert. Alles andere kann er davor und danach erledigen.

  1. Tipp: Überlegen, was gesucht wird

Eine erfolgreiche Jobsuche erfordert nicht nur Zeit, sondern auch die richtige Strategie.

Dazu wiederum gehört, dass der Bewerber weiß, wonach er überhaupt sucht:

  • In welchem Bereich will er arbeiten?
  • Welche Aufgabenfelder soll die Stelle umfassen?
  • Welche Kriterien sind ihm mit Blick auf die Tätigkeit, den Einsatzort, die Arbeitszeiten, das Einkommen und den Arbeitgeber wichtig?
  • Welche Kenntnisse und Fähigkeiten möchte er unbedingt einbringen?
  • Wo ist er bereit, Kompromisse einzugehen, etwa was die Aufstiegschancen angeht?

Solche Fragen sollte der Bewerber für sich klären. Anschließend sollte er seine Anforderungen und Wünsche in einer ausführlichen Liste zusammenstellen. Dabei sollten die wichtigsten Punkte oben und die weniger wichtigen Kriterien weiter unten stehen.

Schaut sich der Bewerber Stellenanzeigen an, kann er sie mit seiner Liste abgleichen. Bei Jobangeboten, die vielleicht nicht alle, aber zumindest die wichtigsten Punkte erfüllen, lohnt sich eine Bewerbung auf jeden Fall. Bei anderen Stellenanzeigen kann er selbst entscheiden, ob er sich trotzdem bewirbt oder ob nicht.

Zumal der Bewerber zur Not immer noch absagen kann. Doch jedes Vorstellungsgespräch bringt dem Bewerber wertvolle Erfahrungen ein, die ihm im weiteren Bewerbungsprozess helfen können. Außerdem kann es durchaus sein, dass der Bewerber so auf Aspekte stößt, die ihm gar nicht bewusst waren, nun aber unbedingt mit auf seine Liste gehören.

  1. Tipp: Ordentlich dokumentieren

Eine gründliche Recherche nach passenden Stellenanzeigen und das Zusammenstellen von ansprechenden und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen ist das Eine. Doch das Andere ist eine ordentliche Dokumentation.

Der Bewerber sollte sorgfältig erfassen, wann er sich bei welcher Firma um welche Stelle beworben hat. Auch die Rückmeldungen der Unternehmen und die Termine für Vorstellungsgespräche sollte er in seiner Liste notieren. Eine Tabelle mit entsprechenden Spalten ist an dieser Stelle übrigens eine gute Idee.

Die Liste hilft dem Bewerber zum einen dabei, den Überblick zu bewahren. Zum anderen lassen sich auf diese Weise Fehler vermeiden. Zum Beispiel in der Form, dass der Bewerber ein Unternehmen zweimal anschreibt. Und nicht zuletzt motiviert die Liste, weil der Bewerber sich selbst und anderen aufzeigen kann, wie fleißig er bis jetzt schon war.

  1. Tipp: Nicht aufgeben

Absagen gehören zum Bewerbungsprozess dazu. Und am Anfang hält sich die Enttäuschung oft noch in Grenzen. Doch je mehr Absagen es werden, desto größer wird der Frust. Das Selbstbewusstsein leidet und die Selbstzweifel wachsen. Aber aufgeben, ist keine Option! Auch wenn es schwerfällt, sollte sich der Bewerber auf keinen Fall herunterziehen lassen – weder von den Absagen noch von Kommentaren aus dem Umfeld.

Wichtig ist, dass sich der Bewerber von Anfang an klarmacht, dass Absagen und die damit verbundenen Enttäuschungen nicht ausbleiben werden. Gleichzeitig sollte er sich immer wieder seinen Arbeitsplatz, seine berufliche Laufbahn und seine Ziele vorstellen. Solche positiven Gedanken fangen den Frust auf und helfen dabei, durchzuhalten. Schließlich hat der Bewerber vor Augen, wo er hin will.

Außerdem darf der Bewerber Absagen nicht persönlich nehmen. Das ist zwar leichter gesagt, als getan. Aber der Bewerber sollte im Hinterkopf haben, dass auf eine Stellenanzeige oft mehrere hundert Bewerbungen eingehen.

Folglich ist es ganz logisch, dass das Unternehmen entsprechend vielen Bewerbern absagen muss. Und weil das Unternehmen die Bewerber nicht persönlich kennt, entscheiden bei der Durchsicht der Bewerbungsunterlagen oft Kleinigkeiten. Manchmal fehlt auch einfach nur das notwendige Quäntchen Glück.

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