So nutzt man Netzwerke bei der Jobsuche

So nutzt man Netzwerke bei der Jobsuche 

 

Starke, funktionierende Netzwerke sind eigentlich immer ein solides und hilfreiches Fundament für die berufliche Laufbahn. Insofern kann es nicht schaden, Netzwerke aufzubauen und kontinuierlich Kontakte zu knüpfen. Nun wäre es natürlich ein Trugschluss, zu glauben, dass Kontakte eine Art Garantie dafür sind, früher oder später seinen Traumjob bei seinem Wunscharbeitgeber zu finden.  

Grundsätzlich entscheidet sich ein Unternehmen immer für den Bewerber, der den gestellten Anforderungen am besten gerecht werden kann. Allerdings können Kontakte sehr nützlich sein und sei es nur in der Form, dass der Jobsuchende durch die Kontakte erfährt, dass ein Job zu vergeben ist noch bevor diese Stelle offiziell ausgeschrieben wird. 

Gleichzeitig kann eine Empfehlung bei gleichen Qualifikationen aber auch deutliche Vorteile bringen. Studien belegen außerdem, dass fast die Hälfte aller Stellen über entsprechende Kontakte besetzt wird. Nun stellt sich aber natürlich die Frage, wie Netzwerke aufgebaut, Kontakte geknüpft und bei der Jobsuche dann genutzt werden können. 

 

Hier die wichtigsten Infos und Tipps dazu kompakt zusammengestellt: 

 

Profile erstellen, Kontakte knüpfen und Beziehungen pflegen 

Es gibt eine Reihe von Plattformen, die sich mit Themen wie Job und Karriere beschäftigen. Wer Mitglied in berufsrelevanten Foren und Gruppen wird, hat die Möglichkeit, ein Profil zu erstellen, das die eigenen Interessen und Stärken aufzeigt.  

Zudem zeugt dies davon, dass der Bewerber aktiv ist, Engagement zeigt und dem Arbeitsmarkt mit all seinen Angeboten gegenüber aufgeschlossen ist. Wichtig ist allerdings, nicht einfach nur Mitglied zu sein, sondern tatsächlich Aktivität zu zeigen.  

Dies beginnt damit, dass das eigene Profil immer auf dem aktuellen Stand sein muss und beinhaltet auch, sich mit regelmäßigen Besuchen und Kommentaren zu Wort zu melden. Es bringt nichts, zahlreiche Kontakte im eigenen Profil eingetragen zu haben, wenn diese Beziehungen nicht auch gepflegt werden. Dabei sollten die Kontakte aber immer auch dann aufrechterhalten werden, wenn sie aktuell nicht benötigt werden.  

Beziehungen zu beenden, bloß weil ein Ziel erreicht ist, wirft kein allzu gutes Licht auf den eigenen Charakter und es dürfte schwer werden, diese Kontakte wiederzubeleben, wenn sie irgendwann später doch noch einmal benötigt werden.  

 

Suchmaschinen als Kontrollinstrument 

Wer heute auf Jobsuche ist, für den sollte selbstverständlich sein, seinen Lebenslauf und sein Profil bei Online-Jobbörsen und auf berufsorientierten Plattformen zu hinterlegen. Personaler durchforsten das Internet regelmäßig auf der Suche nach neuen Mitarbeitern und wer im Internet nicht vertreten ist, kann auch nicht gefunden werden.  

Allerdings sollte der Jobsuchende immer auch bedenken, dass im Internet hinterlegte Informationen von allen gleichermaßen abgerufen werden können, also nicht nur von Personalern und Headhuntern, sondern genauso auch vom aktuellen Chef und den Kollegen. Zudem sollte ein Bewerber Suchmaschinen als Kontrollinstrument nutzen, um herauszufinden, welche Informationen über ihn im Internet stehen. Viele Arbeitgeber geben heute den Namen von interessant erscheinenden Bewerbern in die diversen Suchmaschinen ein.  

Finden sich hier widersprüchliche Angaben in mehreren hinterlegten Profilen, kann dies dann Aus für die Bewerbung bedeuten. Gleiches gilt, wenn sich Bilder oder Kommentare von dem Bewerber finden lassen, die ihn in ein aus Arbeitgebersicht eher problematisches Bild rücken. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte daher wissen, welches Inhalte bei der Eingabe des eigenen Namens auftauchen und auf Fragen oder Kommentare hierzu im Vorstellungsgespräch vorbereitet sein.   

 

Klare Aussagen führen zum Job 

Ähnlich wie bei Bewerbungen gilt auch für Profile und Stellengesuche, dass klare Aussagen von entscheidender Bedeutung sind.  

Das bedeutet, dass auch Netzwerke und Kontakte nur dann weiterhelfen können, wenn klar ist, wonach der Bewerber eigentlich sucht und was er kann. Grundsätzlich sinnvoll in diesem Zusammenhang ist, zu analysieren, welche Schlüsselbegriffe für den angestrebten Job von großer Bedeutung sind. Diese Schlüsselworte sollten dann im eigenen Profil auftauchen und bei Kontakten erwähnt werden. 

Kein Personaler durchforstet sämtliche Profile, sondern arbeitet mit Schlüsselbegriffen und sieht demzufolge auch nur die Profile, in denen diese Schlüsselbegriffe vorkommen. Zeitgleich dienen die Schlüsselbegriffe als Zeichen von Kompetenz und wer weiß, worauf es ankommt, hat automatisch bessere Chancen.   

 

Von anderen abschauen 

Nicht alle Unternehmen legen Wert auf die gleichen Kompetenzen und Personen können trotz gleicher Qualifikationen sehr unterschiedlich tätig sein. Sinnvoll ist daher, die Profile von anderen Personen anzuschauen, die ähnliche Qualifikationen mitbringen.  

Daraus kann abgeleitet werden, auf welche Punkte bei einer Bewerbung Wert gelegt wird und welche Positionen mit der vorhandenen Ausbildung besetzt werden könnten. Zudem kann durch Kontakte einiges über die jeweilige Unternehmenskultur in Erfahrung gebracht werden und dieses Wissen wiederum kann bei der Bewerbung und im Vorstellungsgespräch die entscheidenden Pluspunkte bringen.

 

Weiterführende Bewerbungsvorlagen, Anleitungen und Tipps:

Thema: So nutzt man Netzwerke bei der Jobsuche 

 

 

Teilen:

Kommentar verfassen