Falsche Bewerbungsmythen

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Falsche Bewerbungsmythen und ihre Richtigstellung 

 

Rund um das Thema Arbeitsplatzsuche und Bewerbungen gibt es zahlreiche Tipps und Ratschläge. Vor allem, wer schon länger keine Bewerbung mehr geschrieben hat oder seit längerem erfolglos nach einem neuen Job sucht, wird die vielen Ratgeber sicher dankbar in Anspruch nehmen.  

Oft wird dabei jedoch vergessen, dass sich der Arbeitsmarkt ständig weiterentwickelt und einige Tipps, die vor ein paar Jahren äußerst hilfreich waren, für heutige Bewerbungen so schlichtweg nicht mehr gelten.

 

Hier die häufigsten falschen Bewerbungsmythen
und ihre Richtigstellung im Überblick:
 

 

        „Der Lebenslauf sollte nicht länger sein als eine DIN A4-Seite.“  

Bei einem Lebenslauf kommt es nicht in erster Linie auf die Länge an. Umfragen haben gezeigt, dass Bewerbungen aussortiert werden, weil der Lebenslauf Rechtschreibfehler enthält, aufgrund der schlechten Gliederung nur schwer zu lesen ist oder nicht zu der ausgeschriebenen Stelle passt.  

Ein zu langer Lebenslauf ist für die wenigsten Personalleiter ein Grund dafür, eine Bewerbung nicht zu berücksichtigen.  

Für Berufsanfänger reicht ein einseitiger Lebenslauf jedoch in aller Regel tatsächlich aus. Berufserfahrene dürfen getrost eine zweite Seite verwenden, um ihren bisherigen Berufsweg aufzuführen. Wichtig dabei ist jedoch, sich auf die für die ausgeschriebene Stelle relevanten Punkte zu konzentrieren und im Gegenzug auf unwichtige Details zu verzichten.  

 

        „Meldet sich ein Unternehmen nicht umgehend zurück, ist die Stelle bereits vergeben.“  

Schreibt ein Unternehmen eine Stelle aus, kann es je nach Anzahl der Bewerbungen bis zu zwei Monate lang dauern, bis eine Entscheidung getroffen ist.  

In einigen Fällen bestätigen die Unternehmen jedoch den Eingang der Bewerbung und bitten um Geduld. Meldet sich ein Unternehmen nicht, kann der Bewerber nach etwa zwei Wochen schriftlich oder telefonisch nachfragen.  

Generell gilt aber, dass der Bewerber noch alle Chancen hat, solange er keine Absage im Briefkasten findet. 

        „Eine Stelle wird immer mit dem Bewerber besetzt, der die besten Qualifikationen mitbringt.“  

Selbstverständlich stellen Arbeitgeber gerne qualifizierte und erfahrene Arbeitskräfte ein, besonders wenn es sich um Stellen handelt, die eine spezifische Ausbildung oder entsprechende Berufserfahrung voraussetzen. Allerdings hängt eine Entscheidung nicht nur von Daten und Fakten ab.  

Ebenso von Bedeutung sind soziale Kompetenzen wie Teamgeist oder Durchsetzungsvermögen, das Auftreten und die Persönlichkeit. 

 

        „Initiativbewerbungen machen bei der derzeitigen Arbeitsmarktsituation keinen Sinn.“  

Bloß weil ein Unternehmen offiziell keine Stellen ausgeschrieben hat, heißt das nicht zwangsläufig, dass es keine freien Stellen gibt. Und auch selbst wenn aktuell keine Stellen frei sind, kann sich eine Initiativbewerbung lohnen.  

Dadurch wird der Bewerber nämlich in den Bewerberpool aufgenommen und vielleicht bei einer späteren Stellenbesetzung berücksichtigt. 

 

        „Es ist besser, irgendein Angebot anzunehmen, als arbeitslos zu bleiben.“  

Natürlich sollte ein Arbeitnehmer bereit sein, Kompromisse einzugehen und auch eine Arbeit anzunehmen, die vielleicht nicht vollständig seinen Vorstellungen entspricht.  

Eine Tätigkeit anzunehmen, die ihm überhaupt nicht liegt, macht langfristig gesehen aber keinen Sinn. Vermutlich wird sich dies nämlich auf seine Motivation und seine Arbeitsleistung auswirken und eine erneute Kündigung könnte die Folge sein.  

Steht nun aber nach längerer Arbeitslosigkeit eine nur sehr kurze Beschäftigung im Lebenslauf, könnte das einen Personalleiter skeptisch machen. Lässt es die finanzielle Situation zu, ist es daher letztlich sinnvoller, auf eine geeignete Stelle zu warten. 

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