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Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coaching

Posted by admin on in Bewerbungs-Blog |

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coaching

 

Noch vor ein paar Jahren haben die meisten sofort an einen Sporttrainer gedacht, wenn vom Coach die Rede war. Heute steht der Begriff Coach für einen Dienstleister, der professionelle Unterstützung in verschiedenen Lebensbereichen anbietet. Hilfe zur Selbsthilfe lautet das Motto.

Die Dienstleistung des Coachs, das Coaching, erlebt einen echten Boom. Aber warum ist das so? Was verbirgt sich genau hinter einem Coaching? Und für wen ist es geeignet?

 

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coaching in der Übersicht:

 

Wie erklärt sich der Coaching-Boom?

Der große Siegeszug des Coachings hat mehrere Gründe. Ein Punkt sind die Veränderungen und Entwicklungen in der Arbeitswelt. Früher stand die körperliche Arbeit im Vordergrund und so war der Anteil an Verschleiß- und Abnutzungserscheinungen und generell körperlichen Beschwerden höher.

Heute sind es Faktoren wie Stress, Erfolgsdruck und der Zwang, stets der Beste, Schnellste, Stärkste und Leistungsfähigste zu sein, denen Berufstätige ausgesetzt sind. Dies führt zu immer mehr psychischen Beschwerden. Dazu kommt, dass früher über diese psychischen Beschwerden nicht gesprochen wurde.

Depressionen oder Versagensängste waren Tabuthemen, heute sind sie ständig in den Medien präsent und Wörter wie Burn-Out sind zu Modebegriffen geworden. Auf der anderen Seite wird weniger kommuniziert.

Gemeinsame Mahlzeiten, Unternehmungen mit der Familie oder Besuche von Verwandten und Freunden werden weniger. Stattdessen läuft die Kommunikation über kurze SMS oder E-Mails. Aber auch der Einfluss aus den USA ist von Bedeutung. Dort ist es schon lange chic, seinen persönlichen Coach zu haben, der berät und dabei hilft, den optimalen Auftritt vorzubereiten.

Nicht zuletzt spielt der Name eine Rolle. Lebensberatung und Hilfe klingen immer auch ein bisschen nach Problemen, Krankheiten und Therapien. Krank sein oder eine Therapie machen müssen, wollen aber die Wenigsten. Im Unterschied dazu ist der Begriff Coaching positiv besetzt. Das Wort wirkt jung, frisch und modern und lenkt den Blick auf Erfolge als Ziel.

 

Wie läuft ein Coaching ab?

Einen pauschalen Ablauf von einem Coaching gibt es nicht und auch die Anzahl an Sitzungen variiert. Stattdessen hängt es vom Einzelfall und den Zielsetzungen ab, wie ein Coaching aufgebaut ist.

Ein typisches Beispiel für ein Coaching ist ein Bewerbercoaching. Dabei wird zunächst definiert, welche Ziele erreicht werden sollen. Anschließend erarbeiten der Coach und der angehende Bewerber Wege und Konzepte, wie sich der Bewerber vorstellen, seine Stärken betonen und überzeugend kommunizieren kann.

Die Vorbereitung auf die typischen Fragen in einem Vorstellungsgespräch, der Umgang mit der Nervosität, die Körpersprache und verschiedene Interviewtechniken sind weitere Themen bei einem Bewerbercoaching. Im Prinzip geht es also darum, den Bewerber auf die Herausforderungen im Bewerbungsverfahren vorzubereiten und ihn bei einem selbstbewussten Auftritt zu unterstützen.

Je nach Bewerber können dabei schon zwei, drei Sitzungen ausreichen. In anderen Fällen genügt es nicht, nur ein paar Kniffe zu vermitteln, sondern es braucht eine intensive Unterstützung. Neben Einzelcoachings gibt es auch Coachings, die in der Gruppe stattfinden. Solche Coachings werden oft am Arbeitsplatz durchgeführt und sollen dazu beitragen, den Teamgeist zu stärken.

 

Für wen ist das Coaching geeignet?

Das Coaching versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe und als Unterstützung bei der Entfaltung und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Deshalb gibt es keine festen Zielgruppen, sondern von einem Coaching kann letztlich jeder profitieren.

Ein einfacher Angestellter beispielsweise, der mit Vorgesetzten oder Kollegen nicht zurechtkommt, seine Position im Team stärken will oder anstehende Gehaltsverhandlungen erfolgreich meistern möchte, kann von einem gezielten Coaching ebenso profitieren wie der Top-Manager, der an seinen Führungsqualitäten feilen will.

Der Grundgedanke von einem Coaching ist, sich zunächst einmal selbst den Spiegel vorzuhalten. Wenn klar ist, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen, geht es im nächsten Schritt dann darum, an diesen Punkten zu arbeiten.

 

Woran erkennt man einen guten Coach?

Die Berufsbezeichnung Coach ist in Deutschland nicht geschützt. Im Prinzip kann sich also jeder Coach nennen und als solcher seine Dienste anbieten. Auf der Suche nach einem guten Coach kann es deshalb hilfreich sein, sich an einen Berufsverband zu wenden und sich dort über Anbieter zu informieren.

Ein Verband in diesem Zusammenhang ist beispielsweise der Berufsverband für Trainer, Berater und Coaches, kurz BDVT. Auch die Bundesärztekammer kann ein geeigneter Ansprechpartner sein. Das entscheidende Kriterium ist aber, dass die Chemie zwischen Coach und Kunde stimmt.

Ein Coaching kann nämlich nur dann erfolgreich sein, wenn eine Sympathie vorhanden ist und ein gewisses Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann. Seriöse Coaches beginnen deshalb mit einem kostenlosen Erstgespräch. Nach diesem Gespräch kann der Kunde entscheiden, ob er ein Coaching bei diesem Coach in Anspruch nehmen möchte oder ob nicht.

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